Olivenöl aus der Toskana


Olive am Baum, ToskanaNeben ihrer außergewöhnlichen Landschaft ist die Toskana ein Geheimtipp für alle Freunde außergewöhnlicher kulinarischer Genüsse.

Dabei spielt das Olivenöl, man spricht auch vom "Gold der Toskana", eine entscheidende Rolle bei der Zubereitung der Köstlichkeiten.

Es gibt in der Toskana sogar noch Olivenmühlen, die alten Traditionen entsprechend die Früchte mit der Hand pflücken und kalt pressen.

Das auf diese Weise hergestellte Olivenöl erzielt auf dem Markt Spitzenpreise und ist das meist verwendete Öl in der ganzen Mittelmeerregion.

Im Vergleich zu anderen Ölen ist es eines der vielseitigsten Produkte und kann ebenso zum Frittieren, Backen und Braten verwendet werden, wie auch unverfälscht auf die verschiedensten Salate und andere Gerichte gegossen werden.
Olivenöl aus der ToskanaDabei sollte Beachtung finden, dass 80% des Olivenöls aus einfach ungesättigten Fettsäuren bestehen und der Anteil mehrfach gesättigter Fettsäuren nur bei etwa 10 % liegt.

Immer mehr wird heute diskutiert, ob ein täglicher Genuss des Öls evtl. Blutdruck und Cholesterinspiegel senken können. Es wird vermutet, dass sogar bestimmte Krebsarten eingedämmt werden können, die Verdauung soll sich verbessern und sogar Nervensystem und Gehirn sollen belastbarer werden.

Wie alte Quellen zu berichten wissen, hatte das Olivenöl bereits in der Antike eine große Bedeutung. Das belegt unter anderem eine überlieferte Tatsache, nämlich, dass die absichtliche Zerstörung eines Olivenbaumes drastische Strafen nach sich zog. Solche Androhungen resultierten wohl aus der Tatsache, dass Olivenbäume sehr langsam wachsen.

Olivenernte in der ToskanaAllerdings wurde es zu damaligen Zeiten auch anderen Verwendungen zugeführt und nicht nur zur Zubereitung von Speisen genutzt. Besonders gerne wurde das Öl zur Körperpflege verwendet. Aber auch zur Wundbehandlung wurde es wegen seiner antiseptischen Wirkung gern benutzt und nicht zuletzt diente es als Lampenöl.

Durch diese fast universelle Einsetzbarkeit wurden riesige Mengen an Olivenöl gebraucht und das hatte zur Folge, dass die Kultivierung des Olivenbaumes zielstrebig vorangetrieben wurde.

Heute wird das Olivenöl nach einer Euronorm in neun Qualitätsstufen eingeteilt und jeder Kunde kann nachvollziehen, was für Öl er vor sich hat.

Einkaufstipp:
Dem kauffreudigen Kunden sei noch gesagt, dass die Farbe beim Olivenöl keine Rolle spielt, sondern einzig auf die verwendete Oliven zurück zu führen ist.








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