Die Flüsse der Toskana


Nicht nur der höchste Berg Italiens, sondern auch der sauberste Fluss des Landes sind in der Toskana zu finden.

Die Merse, die ihre Quelle bei Gabellino hat, ist bekannt für ihr hohe Wasserqualität.

Sie mündet bei Montepescini in den Ombrone, dem zweitlängsten Fluss der Toskana. Dieser entspringt in den Hügeln von Chianti und führt durch die Region Maremma, die für ihre zahlreichen Weingüter und Weine von hoher Qualität als Urlaubsziel geschätzt wird. Nach diesem 161 km langen Fluss, der in das Thyrrhenische Meer mündet, wurde die Provinz Ombrone benannt.
Mit seinen 103 km Länge ist der Serchio der drittlängste Fluss der Toskana. Er besitzt seine Quelle beim Monte Sillano und fließt durch die bergige Region Garfagnana, einem sehr regenreichen Gebiet Italiens, bis er nördlich von Pisa ins Mittelmeer mündet. An einigen Stellen wird der Serchio gestaut um Hochwasser zu vermeiden.

Das Problem der regelmäßigen Überschwemmungen tritt auch beim längsten Fluss der Toskana, dem Arno, auf und ist schon in der Antike dokumentiert worden.

Tritt dieser Fluss über die Ufer, so sind viele bekannte toskanische Städte, durch die er fließt, wie zum Beispiel Florenz, Empoli und Pisa, betroffen.

Der Arno hat seinen Ursprung nördlich von Arezzo beim Monte Falterona in den Apenninen, dem Haupteinzugsgebiet von Regenwasser, das das periodische Übertreten der Ufer verursacht. Nach 240 km Flusslauf mündet der Arno westlich von Pisa ins Mittelmeer.

Auf dem Weg vereinigt der Arno sich mit mehreren Nebenflüssen, von denen die wichtigsten Bisenzio, Elsa, Era, Greve, Pesa, Pescia und Sieve sind.











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